Theater

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Ein Beitrag zur

6. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

 

Sonntag, 11. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Lesung

Szenische Lesung mit Musik
Schiller und die Schwestern Lengefeld

Eine ungewöhnliche Liebe
Briefe aus einer geheimen Dreierbeziehung

 

Es lesen:
Ingrid Storz (Caroline und Charlotte von Lengefeld)

und Peter Weiß (Friedrich Schiller),
Kazue Weber-Tsuzuki (Klavier)

Nicht einmal große Dichter und Denker sind vor der Liebe gefeit, auch Friedrich Schiller nicht. 1787 lernt der junge, mittellose Dramatiker die beiden hübschen, gebildeten und Kunst liebenden adligen Schwestern, Charlotte und Caroline von Lengefeld, in Rudolstadt kennen. Die Drei verlieben sich unsterblich und verbringen zwei ungetrübte Sommer miteinander. Da-zwischen muss man sich trennen, weil Friedrich seine Geschichtsvorlesungen an der Universität in Jena halten muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das fällt dem Trio schwer. So schreibt man sich sehnsuchtsvolle Briefe. Caroline ist bereits vergeben, also kann der Verliebte nur Charlotte heiraten, obwohl ihm Caroline näher liegt. Er schreibt das seiner zukünftigen Frau und ist voller Hoffnung, dass er sie schon noch nach seinem Wunsch formen kann, wenn sie erst ganz zusammen leben.

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