Theater

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

Sonntag, 13. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Klaus Wittmann

 

Carl Orff (1895 – 1982)

Die Bernauerin
ein bairisches Stück

gelesen von Klaus Wittmann

Um 1428: Das Stück handelt von der nicht standesgemäßen Liebesbeziehung und Heirat von Herzog Albrecht III. mit der schönen Augsburger Baderstocher Agnes Bernauer. Albrechts Vater, Herzog Ernst, sieht hierin die rechtmäßige Nachfolge gefährdet und lässt Agnes als Hexe in der Donau ertränken.
Der Abend wird musikalisch untermalt mit Spiel- und Tanzstücken für zwei Geigen von Carl Orff.

 

Klaus Wittmann
Der Tölzer Sprecher lernte 2003 bei einer gemeinsamen Theater-Produktion den Rundfunksprecher und Regisseur Wolf Euba kennen. Auf seine Empfehlung nahm Wittmann Sprechunterricht bei Axel Wostry (BR).
Wittmann liest überwiegend Texte bayerischer Autoren und trägt mit freundlicher Genehmigung des Rechtsinhabers Schott-Verlag seit 2018 alle vier bairisch-sprachigen Werke Carl Orffs als Lesungen vor.

 

"Von zauberhaft zart bis donnernd und grollend"-
"Es imponierte, wie es Klaus Wittmann gelingt, die verschiedenen Rollen und Facetten von Orffs szenischem Mehrpersonenstück mit seinen rhythmischen Sprechgesängen allein mit den Mitteln seiner Stimme unter einen Hut zu bringen"
"Mit seiner wohltönenden, tiefen Stimme und seinem Gespür für den Fluss und Rhythmus der Sprache macht Wittmann das Ganze zum Hörerlebnis"

Tölzer Kurier

 

Pauline Karuga, Lorenzo Giannotti (Violine)

Klaus Wittmann (Sprecher)

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Ingrid Storz

 

Peter Weiß

 

Kazue Weber-Tsuzuki

 

"Anton und Olga"

Szenische Lesung mit Musik

Ausgewählte Briefe aus der Korrespondenz
zwischen Anton Tschechow und
seiner Frau, der Schauspielerin Olga Knipper

 

Anton P. Tschechow wurde 1860 in Taganrog, Russland geboren und starb 1904 in Badenweiler, nur 44 Jahre alt. Er studierte Medizin in Moskau, entschloss sich aber, Schriftsteller zu werden, weil er großen Erfolg mit kleinen Erzählungen hatte, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdiente. Später wurde er vor allem als Autor seiner
Theaterstücke berühmt.
Seine Frau, die Schauspielerin Olga Knipper, wurde 1868 als Tochter deutscher Eltern im russischen Glazow geboren. Beide lernten sich 1898 bei den Proben zu Tschechows „Möwe“ im Moskauer Künstlertheater kennen. Sie verliebten sich, mussten aber die meiste Zeit getrennt voneinander leben, weil Tschechow, bereits schwer an Tuberkulose erkrankt, wegen des wärmeren Klimas in Jalta wohnte, während Olga in Moskau ihre Theaterleidenschaft auslebte.
Als Liebespaar und später als Eheleute schrieben sie sich hunderte Briefe voller Liebe und Sehnsucht. Wir profitieren heute von diesem Briefwechsel, der uns einen berührenden Einblick in die Beziehung dieser beiden außergewöhnlichen Künstler erlaubt.

 

Es lesen:
Ingrid Storz und Peter Weiß

Kazue Weber-Tsuzuki (Klavier)

Samstag, 09. November 2019, 19.30 Uhr

Veranstaltungssaal im Rathaus, Rathausplatz 1

Ulrike Dostal als "Lola Blau"

 

 

Georg Kreisler (1922 – 2011)

Lola Blau

Ein Ein-Personen-Musical

Im März 1938 flieht die jüdische Schauspielerin Lola Blau aus Ihrer Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

 

Ulrike Dostal als Lola Blau,
Lutz Müller-Klossek (Klavier)

Robert Ludewig (Regie, Bühne & Mediengestaltung)

 

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt Lola Blau zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: "Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen."

Weitere Informationen zum THEATER IM KUNSTFORUM unter:

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