Konzerte

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

 

 

Samstag, 8. Mai 2021, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Dieses Konzert wird aufgezeichnet und findet leider nicht öffentlich zugänglich statt.

Sie können das Konzert hier auf dieser Seite live miterleben.

Elisabeth Rauch
 
Miku Nishimoto-Neubert
 
Graham Waterhouse
 

Das Lied durch die Jahrhunderte

Georg Friedrich Händel
3 Arien aus Neun Deutsche Arien, HWV202-120

für Sopran, Klavier und Violoncello

   Flammende Rose, Zierde der Erden
   Singe, Seele, Gott zum Preise

   Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen

 

Graham Waterhouse
Man in the Moon aus "Moonbass"

für Sopran und Violoncello


Alexander von Zemlinksy

Walzer-Gesänge nach toskanischen Volksliedern, op. 6

für Sopran und Klavier

   Liebe Schwalbe
   Klagen ist der Mond gekommen
   Fensterlein, nachts bist du zu
   Ich geh' des Nachts
   Blaues Sternlein
   Briefchen schrieb ich

 

Graham Waterhouse
Der Schimmelreiter für Violoncello und Klavier

 

Graham Waterhouse
Song und Poetry Bug aus "Emerald Spring"

für Sopran und Klavier


Richard Strauss

Ophelia-Lieder, op. 67

für Sopran und Klavier

   Wie erkenn' ich mein Treulieb
   Guten Morgen, s'ist Sankt Valentinstag
   Sie trugen ihn auf der Bahre bloß

 

Graham Waterhouse
Fergus

für Sopran, Klavier und Violoncello

 

 

Elisabeth Rauch (Sopran)
Miku Nishimoto-Neubert (Klavier)
Graham Waterhouse (Violoncello)

Das ungewöhnlich besetzte Programm vereint Sopran, Violoncello und Klavier - Stimmbänder, Streichsaiten und Klaviertasten. Zu hören sind Vokalwerke und instrumentale Werke aus verschiedensten Epochen, von Barock bis hin zur heutigen Zeit. Sopran, Violoncello und Klavier ergänzen sich durch ihre komplementären Tonfarben. Die Lieder aus Emerald Spring sind Vertonungen irischer Schriftstellerinnen aus der viktorianischen Zeit und den 70er Jahren. Der Schimmelreiter bezieht sich auf die stürmische Novelle (1888) von Theodor Storm. Die Ophelia-Lieder von Richard Strauss entstanden angeblich nach einem Eklat zwischen Strauss und seinem Verleger. Man hört, wie wunderbar die zerrissene und herbe Musik den tragischen Texten der Ophelia gerecht wird.

Die Münchnerin Elisabeth Rauch bildete ihre vielseitige Stimme bei renommierten Lehrern in Leipzig und London aus. Neben regelmäßigen Opernproduktionen begeistert die Künstlerin mit anspruchsvollem Repertoire bei zahlreichen Konzerten und Liederabenden im In- und Ausland. Durch ihre eindrucksvolle Ausstrahlung, ihre berührenden Interpretationen und den klaren Klang ihrer Stimme fasziniert sie Publikum und Presse gleichermaßen. Inspiration für Ihre Arbeit holte sich die Sopranistin außerdem bei Meisterkursen u. a. mit Peter Rose, Janice Watson und Graham Johnson. Im Rahmen der Britten Pears Young Artist Programme bekam sie wichtige Impulse für ihre Liedinterpretationen von Thomas Allen, Ann Murray und Roger Vignoles. Elisabeth Rauch arbeitete bereits mit der Nürnberger Staatsoper (Gluck-Festspiele), der Bayerischen Staatsoper (Transformation, 7 Deaths of Maria Callas), der Hofoper Jena (Der Freischütz, Das ewige Feuer) und der Kammeroper Köln (Die Zauberflöte) zusammen. Dieses Frühjahr gastiert die Sopranistin an der Opéra National de Lyon (Der Mond). Neben dem gängigen Konzert- und Liedrepertoire entdeckt Elisabeth Rauch auch unbekannte und zeitgenössische Komponisten für sich. So war sie zum wiederholten Mal Gast bei der Langen Nacht der Musik in München und führte Werke von Robert Maximilian Helmschrott auf. Mit ihrem Ensemblepartner Chia-Lun Hsu gründete sie die Veranstaltungsreihe ZWEITE REIHE – erstKlassik und feierte Erfolge unter anderem im Gasteig München. Für die Agentur Kulturgipfel steht die Sopranistin regelmäßig in München und Stuttgart auf der Bühne.

 

Miku Nishimoto-Neubert erfuhr ihre grundlegende musikalische Ausbildung an der staatlichen Musikhochschule in Tokio. Ihr Klavierstudium vollendete sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, an der Prof. Karl-Heinz Kämmerling ihr Förderer wurde. Wichtige Impulse erhielt sie in der Arbeit mit Conrad Hansen, Germaine Mounier und Klaus Schilde. Sie errang mehrere Preise in Klavier-Wettbewerben, u. a. in Porto, in Vevey und beim renommierten Bach-Wettbewerb in Leipzig. Sie widmet sich sowohl der solistischen Tätigkeit als auch der Zusammenarbeit mit Sängern und Instrumentalisten. Eine Kritik ihrer jüngsten Bach-CD spricht von „kapriziöser Feingeistigkeit“ und „meditativer Schau nach innen“. Bei aller technischer Versiertheit ist es die Intensität der geistigen Auseinandersetzung mit Musik, die den Ausnahmestatus ihrer Interpretationen prägt und diese zum Ereignis macht. Sie ist Dozentin für Klavierbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater München. Im Okt. 2017 wurde sie zur Honorarprofessorin ernannt.

 

Graham Waterhouse stammt aus einer Londoner Musikerfamilie und lebt seit 2004 in Weßling. Seine Ausbildung erhielt er an der Cambridge University, an der Folkwang Hochschule in Essen und der Hochschule für Musik Köln. Besondere musikalische Anregungen empfing er von Sergiu Celibidache und Siegfried Palm, dem er seine "Three Pieces for Solo Cello" op. 28 widmete.

Als Cellist musizierte er mit Klangkörpern wie dem Ensemble Modern, dem Philharmonia Orchestra London, dem Schleswig-Holstein Festivalorchester unter Sergiu Celibidache sowie dem Ensemble Modern Orchestra unter Pierre Boulez.

Als Komponist wie auch als Cellist fühlt er sich am meisten zur Kammermusik hingezogen, weshalb er mehrere Ensembles und eine Konzertreihe im Münchner Gasteig initiierte.

Wesentliche Werke sind ein Cellokonzert, drei Kantaten, ein Streichsextett, vier Streichquartette, Musik für Soloinstrument und Lieder.

2018 wurde ihm der Doktortitel der Birmingham City University verliehen. Seit 2019 veröffentlicht Schott Music seine Werke. Seine neueste CD, "Skylla und Charybdis", mit Werken für Klavier und Streicher, erschien 2021.

Als Komponist und Cellist erlebt er, wie sich das Komponieren und das Musizieren gegenseitig befruchten und bezieht einen Teil der Inspiration für seine Werke unmittelbar aus den kreativen Prozessen in Proben und Aufführungen.

 

 

Freitag, 17. September 2021, 19.30 Uhr

Sonntag, 19. September 2021, 11.00 Uhr

Veranstaltungsaal des Gilchinger Rathauses

1. Konzert

Elizabeth Hopkins
 

1. Konzert:

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 846 - 852

Wolfgang Amadeus Mozart   Sonate Es-Dur, KV 282

 

Elizabeth Hopkins (Klavier)

Weitere Konzerte:

Freitag, 26. November 2021, 19.30 Uhr

Sonntag, 28. November 2021, 11.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Gilchinger Rathauses

2. Konzert:

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 853 - 859

Igor Strawinsky                  Sonate für Klavier (1924)

 

Freitag, 21. Januar 2022, 19.30 Uhr

Sonntag, 23. Januar 2022, 11.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Gilchinger Rathauses

3. Konzert:

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 860 - 865

Ludwig van Beethoven         Sonate As-Dur, op. 110

 

Freitag, 18. März 2022, 19.30 Uhr

Sonntag, 20. März 2022, 11.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Gilchinger Rathauses

4. Konzert:

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 866 - 869

Johannes Brahms                Variationen über ein eigenes Thema

                                         op. 21 Nr. 1

Bach hat zweimal (1722 und 1744) eine Sammlung von Präludien und Fugen in allen Tonarten zusammengestellt.


Der Einfluss von diesem "Werk der Werke" (wie Robert Schumann es nannte) auf die europäische Musikgeschichte kann gar nicht hoch genung geschätzt werden.
 
Im Jahr 2021 führt die Pianistin Elizabeth Hopkins durch den ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers und wird auf besonders interessante Aspekte aufmerksam machen. Am Ende eines jeden Konzertes steht ein Werk eines der Komponisten, die von Bach erheblich beeinflusst wurden, auf dem Programm.

 

Die Noten werden auf eine Leinwand für diejenigen, die sie mitlesen möchten, übertragen.

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