Konzerte

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

 

 

Samstag, 25. September 2021, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Modern String Quartet
 

Modest Mussorgsky

Pictures at a new Exhibition
framed in Jazz 2021

 

Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
in einem Arrangement für Streichquartett

 

MODERN STRING QUARTET:
Joerg Widmoser (Violine),
Winfried Zrenner (Violine),
Andreas Höricht (Viola),
Thomas Wollenweber (Violoncello)

Wer Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zum ersten Mal hört, wird regelrecht hineingezogen in die geniale Programm-Musik. Als Requiem für den Maler Viktor Hartmann geplant, wird der Klavierzyklus selbst zu einem Gemälde, das alle Sphären des Lebens umfasst. Weder vom Maler noch von seinem Werk ist viel überliefert. Mussorgskys Musik indes ist unsterblich. Kaum ein klassisches Musikwerk ist seither so oft bearbeitet worden wie dieses. Ravels bekannte Orchesterfassung von 1922 ist nur eine unter vielen. Damit war Ravel weder der erste, geschweige denn der letzte, womöglich aber der genialste Arrangeur dieser Musik.
Das Modern String Quartet ist bekannt dafür, neue Wege zu gehen. Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung schöpft das Quartett aus dem Vollen und hat keine Angst davor, ausgetretene Pfade zu verlassen. Seine eigenen Bearbeitungen von Bachs Wohltemperiertem Klavier, Strawinskys Le Sacre du Printemps, Debussys La Mer, Händels Wassermusik sowie die intensive Auseinandersetzung mit den Größen des Jazz sind in zahlreichen CD-Veröffentlichungen dokumentiert und finden weltweite Beachtung. So beginnen bei der freien Bearbeitung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung einzelne Bilder zu grooven, während andere eher zum Zeugnis einer Modernität und Experimentierfreude werden. Dieses „Remake“ ist inspiriert von seiner Musik und neuen, eigenen Bildern. Eingerahmt in Jazz verwandeln sie die „Ausstellung“ zu einer abwechslungsreichen Promenade durch verschiedenste Musikstile und bringen einen ungehörten Farbenreichtum in die Werke. Fassbarer als mit Orchester, doch nicht minder fesselnd, mit jazzigen Facetten und Wendungen erlebt man die
Pictures at a new Exhibition erfrischend anders.

Beiträge zur

7. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

Freitag, 08. Okt. – So, 17. Okt. 2021

Informationen zur Kunst- und Kulturwoche:

(bitte auf das Logo klicken)

 

 

Samstag, 16. Oktober 2021, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Jovita Dermota
              © Hilde Lobinger
 
Wolfgang Leibnitz
 

Taches et Silhouettes

Schatten und Umrisse

 

 

von und mit Jovita Dermota (Lesung),
Wolfgang Leibnitz (Klavier)

Sie über sich: "Ich trieb mit Männern dahin in den Fluten einer ungeheuren Wollust."
Er über sich: "Stets bin ich, was andere angeht, mit meinen Gefühlen in Synkopen."
Sie nannte ihn den "Kleinen", er sah in ihr seinen "Engel", sie verschlangen einander und waren sich doch niemals wirklich nah – die Schriftstellerin George Sand und der Komponist Frédéric Chopin. Eine tragisch-hochromantische Geschichte und das Frösteln der Leere.

 

Diese Mischung aus Text und Musik kombiniert Chopin’s Préludes u.a. mit weithin unbekannten Notizen, Tagebucheintragungen und Teilen der Autobiographie George Sands und Briefen von Frédéric Chopin aus den letzten zehn Jahren seines Lebens. Weitab vom Klischee des "Winters auf Mallorca", entsteht ein Lebensbild zweier genialer Menschen, die jeweils ohne den Anderen nicht leben konnten, aber auch nicht miteinander.

 

 

Sonntag, 17. Oktober 2021, 11 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Trio Sonoro
 

Komponistinnen und Komponisten
aus drei Epochen

 

TRIO SONORO (Winterthur, Schweiz):
Julia Muñoz Toledo (Violine),
Hans-Ulrich Munzinger (Violoncello),
Franziska Gallati (Klavier)

Was für eine Besonderheit, dass Ludwig van Beethoven als arrivierter 42-jähriger Komponist für die 10-jährige Maxe Brentano ein Stück komponiert, nämlich das reizende Allegretto B-Dur! "Für meine kleine Freundin Maxe Brentano zu ihrer Aufmunterung im Klawierspielen (!)" schrieb er als Widmung dazu. Das Mädchen war die Tochter von Antonie Brentano, die nach den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Klatschforschung als eine der möglichen "Unsterblichen Geliebten" Beethovens gilt. Ist das Allegretto also ein heimliches Liebesbriefchen via Tochter an die Mutter? Mag sein, aber jedenfalls ist das kleine Werklein ein oft gespieltes, schönes Eröffnungsstück eines Konzertprogramms.
Sodann werden drei Komponistinnen verschiedener Stilepochen vorgestellt: Clara Schumann, Ehefrau von Robert Schumann, die Amerikanerin Amy Beach, und Lili Boulanger aus Paris. Wir haben einzelne Sätze ausgewählt, damit drei Komponistinnen aus drei Epochen zum Zuge kommen können. Clara Schumann vertritt die Romantik; Amy Beach ist der Spätromantik zuzuordnen; Lili Boulanger, früh verstorbene Schwester der legendären Nadia Boulanger, pflegte eine Tonsprache, die dem neoklassischen Stil Strawinskys ähnlich ist. Alle drei Werke
bestechen durch ihre ausgeprägte Eigenart und das kompositorische Können ihrer Schöpferinnen.
Igor Strawinsky schrieb mit seiner Suite Italienne (eine Reduktion der Ballettmusik zu "Pulcinella") das erste Stück seiner neoklassischen Periode. Zeitgleich mit Strömungen in der Malerei verabschiedet sich Strawinsky von seiner wilden Frühphase und orientiert sich nun an herkömmlicher, "klassischer" Musik. Hieraus entsteht eine vergnügliche, hintersinnig witzige Neukomposition alter Musik, mal festlich, mal sehnsüchtig, mal turbulent, bis hin zum Finale, wo alles in bester Buffomanier enden kann.
Das Klaviertrio f-moll von Antonín Dvořák gilt als ein Höhepunkt in Dvořáks Schaffen überhaupt. Die Verbundenheit des Komponisten mit seiner Heimat kommt im Trio f-moll ebenso zum Ausdruck wie seine brennende Leidenschaft, es im Komponieren dem großen Vorbild Johannes Brahms gleichzutun. Dazu steht Dvořáks urmusikalisches Genie ganz in der Nähe eines anderen Großen: Franz Schubert.

 

 

Freitag, 26. November 2021, 19.30 Uhr

Sonntag, 28. November 2021, 11.00 Uhr

Veranstaltungsaal des Gilchinger Rathauses

2. Konzert

Elizabeth Hopkins
© Thorsten Mischke
 

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 853 - 859

Igor Strawinsky                  Sonate für Klavier (1924)

 

Elizabeth Hopkins (Klavier)

Im zweiten Konzert dieser vierteiligen Reihe wird die Pianistin Elizabeth Hopkins die Präludien und Fugen in den Tonarten zwischen dis-moll und fis-moll aus dem ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers unter die Lupe nehmen. Die Klaviersonate von Igor Strawinsky, unverkennbar von Bachs e-moll-Fuge beeinflusst, schließt das Konzert ab.

 

Die Noten des Wohltemperierten Klaviers können auf einer Leinwand mitgelesen werden.

 

"Letztlich geht es darum, eine Synthese aus Freiheit und Form zu finden. Bis heute hat das niemand so perfekt hinbekommen wie Johann Sebastian Bach."

Komponistin Sofia Gubaidulina

Weitere Konzerte:

 

3. Konzert:

Freitag, 21. Januar 2022, 19.30 Uhr

Sonntag, 23. Januar 2022, 11.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Gilchinger Rathauses

 

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 860 - 865

Ludwig van Beethoven         Sonate As-Dur, op. 110

 

 

4. Konzert:

Freitag, 18. März 2022, 19.30 Uhr

Sonntag, 20. März 2022, 11.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Gilchinger Rathauses

 

Johann Sebastian Bach        Präludien und Fugen BWV 866 - 869

Johannes Brahms                Variationen über ein eigenes Thema

                                         op. 21 Nr. 1

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