Konzerte

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Samstag, 2. Juli 2022, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

KOMPONISTINNEN

 

Kräht ja doch (k)ein Hahn!

 

Werke von Fanny Hensel (geb. Mendelssohn), Germaine Tailleferre und Dorothee Eberhardt

Désirée Pousaz (Violine)
Kaspar Zwicky (Violoncello)
Tomomi Hori (Klavier)

Was hat ein Gockel auf einem Konzertplakat mit Werken dreier Komponistinnen zu suchen? Der Hahn ist eine Anspielung auf ein Zitat von Fanny Hensel, der älteren, hochbegabten Schwester von Felix Mendelssohn. Dessen offen bekundeter Widerwille gegen eine professionelle Kompositionstätigkeit seiner Schwester blieb fast zeitlebens bestehen, so dass Fanny schließlich ganz resignierte.
"Komponiert habe ich diesen Winter rein gar nichts", klagte sie. "Wie einem zu Muth ist, der ein Lied machen will, weiß ich gar nicht mehr… Was ist übrigens dran gelegen?
Kräht ja doch kein Hahn danach und tanzt niemand nach meiner Pfeife."

 

Im Vergleich mit Fanny Hensel hatte die Ende des 19. Jahrhunderts geborene Germaine Tailleferre als Komponistin bereits mehr Möglichkeiten: Die einzige Frau der „Groupe de Six“, schrieb ihr dreisätziges Klaviertrio mitten im Ersten Weltkrieg.

 

Anlässlich des Frauenorchesterprojektes in Berlin kurz vor dem ersten Lockdown 2020, begegnete Désirée Pousaz der Komponistin Dorothee Eberhardt. Sie sandte der Geigerin daraufhin die Noten ihres vierten Klaviertrios.

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