Konzerte

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Dmitry Mayboroda

 

Hommage à Chopin
zum 170. Todestag

Frédéric Chopin (1810 – 1849)

Barcarolle, op. 60

Mazurkas, op. 67

Walzer, op. 34, Nr. 1

Andante spianato und Grande Polonaise brillante op. 22

Sonate Nr. 3, h-moll, op. 58

 

Dmitry Mayboroda (Klavier)

 

 

Am 17. Oktober 1849 stirbt Frédéric Chopin in Paris. Dieser Klavierabend ist ihm gewidmet.
Chopin hat poetisches Genie mit einer noch nie vorher dagewesenen Klaviertechnik vereint. Seine Kompositionen berühren jede Seele mit einem harmonischen und melodischen Zusammenklang, kombiniert mit einer Klaviertechnik, die an die Grenze der menschlichen Fähigkeiten reicht.

 

Dmitry Mayboroda studierte zunächst in Moskau am Tschaikowski-Konservatorium und zurzeit an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für Junge Pianisten in Moskau 2010 (Grand Prix) und des Hamamatsu Internationalen Klavierwettbewerbs in Japan 2015 (Halbfinale). Im April 2017 wurde er Publikumsfavorit und gewann außerdem den 2. Preis beim Concurso Internacional de Piano Premio "Jaén" in Andalusien.

Er nahm an internationalen Musikfestivals teil, darunter das Rheingau-Festival, das internationale Klavierkunstfestival in Antalya, das Festival Ravinia in den USA oder das Winterfestival in Brasilien. Als Solist trat er mit diversen Symphonie- und Kammerorchestern auf, u.a. mit dem Tschaikowski-Symphonieorchester Moskau, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Filarmonica di Torino, dem Orchestre national de Belgique, dem Marokkanischen Königlichen Sinfonieorchester und dem Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg.

Im November 2017 wurde Dmitry Mayboroda von der Bayerischen Staatsoper München eingeladen, als Solopianist in der Neuinszenierung des Balletts „Anna Karenina“ mit dem Staatsorchester aufzutreten. Im Januar 2019 folgte das Ballett „Kameliendame“ und im April „Jewels“. Für 2020 ist die Münchner Ballettpremiere geplant, in der ein Teil von Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“ wird.
Die Sergei-Rachmaninoff-Stiftung unterstützt seit 2010 den jungen Pianisten. Der Gründer der Stiftung war der Enkel des berühmten Komponisten, in dessen Familienvilla Senar in der Schweizer Gemeinde Weggis die BBC 2015 den Dokumentarfilm "Joy of Rachmaninoff" drehte. In diesem Film spielte der damals 22-jährige Dmitry Mayboroda am legendären Flügel des großen Rachmaninoff.

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

 

Freitag, 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

© Sascha Kletzsch

Elizabeth Hopkins

 

© Sascha Kletzsch

Boris Kucharsky

 

 

© Wilfried Hösl

Allan Bergius

 

 

Connexions:
Musique française

Gabriel Fauré

Après un rêve für Violoncello und Klavier

 

César Franck
Sonate A-Dur für Violine und Klavier

 

Maurice Ravel
"Pavane pour une infante défunte" für Klavier

           
Gabriel Fauré
Trio, op. 120 in d-moll für Viline, Violoncello und Klavier

 

 

Boris Kucharsky (Violine)
Allan Bergius (Violoncello)

Elizabeth Hopkins (Klavier und Moderation)

 

 

Die neueste Folge der Konzertreihe Connexions mit der Pianistin Elizabeth Hopkins und ihren renommierten Gästen führt nach Frankreich und zur Musik der "Belle Époque". Ende des 19. Jahrhunderts blühte das Musikleben in Frankreich plötzlich auf – denn mit der "Société Nationale de Musique" (1871 gegründet) begann dort eine neue Ära: weg von dem übermäßigen Einfluss deutscher Musik, hin zu einer eigenen, französischen Klangsprache.

 

Alors: Amusez vous bien!

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

 

Sonntag, 20. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Dmitrij Romanov

 

 

Deutsch-Russischer

Klavierabend

Robert Schumann (1810 – 1856)
Klaviersonate Nr. 1, fis-moll, op. 11

 

Dmitrij Romanov (geb. 1982)
6 Etüden für Klavier

 

Sergei Prokofjew (1891 – 1953)
Aus der Klaviersuite des Balletts Aschenbrödel

 

 

Dmitrij Romanov (Klavier)

 

 

Dmitrij Romanov wurde in Moskau (Russland) geboren. An der Gnessin-Musikschule Moskau erhielt er seine Ausbildung in den Fächern Klavier und Komposition, bevor er 1997 nach München zog, um beide Schwerpunkte weiter auszubauen, zuerst am Richard-Strauß-Konservatorium und dann an der Hochschule für Musik und Theater München.
Nach dem Studium in den Kompositionsklassen von Prof. Dr.h.c. Dieter Acker, Prof. Jan Müller-Wieland und Wilfried Hiller sowie in der Klavierklasse von Vadim Suchanov, Gernot Sieber und Prof. Elisso Wirssaladze machte er beide Meisterklassenabschlüsse. Er nahm an den Meisterkursen von Prof. Rudolf Kehrer, Prof. Menahem Pressler und mehrfach an den Meisterkursen von Prof. Klaus Schilde teil.
Er erhielt in Deutschland 2002 den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt, 2003 den Steinway-Preis zur Förderung junger Talente in München und 2005 den 1. Preis des Reinl-Wettbewerbs für Komposition in Wien.
Als Pianist nahm er beim Brahms-Festival in Holstein, beim Oleg-Kagan-Festival in Kreuth und den Festivals auf den  griechischen Inseln Samos und Rhodos teil. 2004 bis 2011 war er Korrepetitor, Begleiter und Solist beim Isny Opernfestival. Von 2009 bis 2012 spielte er Konzerte in Live Music Now und seit 2010 im Pianistenclub in München. Seit 2014 arbeitet er in der Hochschule für Musik und Theater München als Ballett-Korrepetitor.

 

Samstag, 07. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

© Wolfgang Bergius

Rebekka Hartmann, Caroline Bergius (v.l.n.r)

 

Duo-Abend

Giuseppe Tartini (1692 – 1770)
Sonate g-moll, 'Teufelstriller'

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sonate für Klavier und Violine, A-Dur, KV 526

 

Antonin Dvořák (1841 – 1904)
Romantische Stücke op. 75

 

André Previn (1929 – 2019)
Sonata 'Vineyard'

 

Die in Geisenbrunn lebende Pianistin Caroline Bergius spielt in Rebekka Hartmanns musikalischem Leben eine entscheidende Rolle. Durch ihre 1989 initiierten Kammermusikkurse legte sie bei ihr schon sehr früh den Grundstein für das kammermusikalische Empfinden. Eine tiefe musikalische Beziehung, die bis heute andauert, baute sich auf. Beide Musikerinnen bestreiten seit geraumer Zeit Tourneen durch England in wechselnder Besetzung Violine/Klavier oder Violine/Cembalo.

 

Rebekka Hartmann (Violine),
Caroline Bergius (Klavier)

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