Konzerte

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

Unsere Beiträge zur 12. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

vom 9. bis 25. Oktober 2026

(für mehr Informationen bitte auf das Logo klicken)

Sa, 10. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

 

 

DUO

Klassik & KI – zwischen Tradition und Zukunft

 

Andreas Begert , Rebekka Hartmann (v.l.n.r.)

© Chris Hartlmaier

 

Mit diesem neuen Kammermusikprogramm wird hier ein besonderer, innovativer Akzent verliehen.

Die international renommierte Geigerin Rebekka Hartmann (ECHO-Klassik-Preisträgerin) und Andreas Begert (Komponist, u.a. Bayerische Symphonie im Herkulessaal), gestalten einen Abend, der bekannte Meisterwerke u.a. von Johannes Brahms, Edward Elgar und Fritz Kreisler mit neuen Kompositionen in Dialog bringt. Diese neuen Werke sind in innovativer Zusammenarbeit mit ChatGPT entstanden und eröffnen einen künstlerischen Diskurs über die Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz in der Musik – ein Thema von höchster Aktualität.

Die beiden Musiker geben dem Publikum Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess, beleuchten die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI und greifen dabei auch philosophische Fragen nach Kreativität, Autorschaft und künstlerischer Verantwortung auf (kann KI Musik fühlen?). So entsteht ein Abend, der nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich inspiriert und zur Diskussion anregt.

 

Ein moderiertes Kammermusikprogramm mit
Rebekka Hartmann (Violine) und
Andreas Begert (Klavier/Komposition)

 

s. auch:
www.rebekka-hartmann.com
www.andreasbegert.de

Sa, 24. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

 

 

TRIO

Zeitreise durch fünf Jahrhunderte


Musik für Streichtrio zwischen 
Dowland, Beethoven, Waterhouse und Queen

 

Chialong Tsai, Graham Waterhouse, Anna Kakutia (v. li. n. re.)

 

© privat

 

Dieses ungewöhnliches Programm würdigt den 400. Todestag des Renaissance-Liedermachers John Dowland sowie den 80. Geburtstag von Freddy Mercury, dem Leadsänger von Queen. Eine bekannte Melodie von beidem wird transkribiert und ergänzt. Der stilisierte Rokoko-Satz von Luigi Boccherini steht dem verspielten, fast sinfonischen G-Dur-Trio von Ludwig van Beethoven gegenüber. Das Konzert endet mit einem neuen, von Kuba inspirierten Werk, von Graham Waterhouse. Die vielfältigen stilistischen Einflüsse – 
hispanische, afrikanische, kreolische – ergeben eine energiegeladene, heitere Musik. Die transparente Besetzung Streichtrio wird aufs Höchste herausgefordert …

Das Waterhouse Streichtrio wurde 2021 von dem Cellisten und Komponisten Graham Waterhouse mit dem Ziel gegründet, das besondere, exklusive Trio-Repertoire aus historischen Epochen und der Gegenwart zu erkunden. Die Interpreten glauben fest an die einzigartigen Qualitäten des Streichtrios als ausdrucksstarkes und transparentes Medium für alle Arten von Musik, von polyphoner Renaissance bis hin zu Avantgarde-Musik. 
Seit dem Debüt im Jahr 2022 spielt das Trio regelmäßig im Gasteig HP8 in München. Das Ensemble fühlt sich sowohl traditionellem als auch zeitgenössischem Repertoire, aber auch weniger bekannten Werken verpflichtet.

 

Waterhouse Streichtrio

Anna Kakutia (Violine) 
Chialong Tsai (Viola)
Graham Waterhouse (Violoncello)

Sa, 14. November 2026, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

 

 

KLAVIERMUSIK

Bach mal anders

 

Elizabeth Hopkins

 

© Wolfgang Bergius

 

Johann Sebastian Bach / Alexander Siloti
Air aus Prélude h-moll

 

Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 c-moll, BWV 826

 

Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni
Wachet auf, ruft uns die Stimme
Ich ruf‘ zu dir, Herr
Chaconne

 

Zu seinen Lebzeiten hat Johann Sebastian Bach (wie so viele Komponisten) nicht die Anerkennung bekommen, die ihm zugestanden hätte. Nach seinem Tod 1750 geriet sein Name fast völlig in Vergessenheit, seine Werke wurden kaum gespielt und blieben weitgehend unbekannt. Dies änderte sich plötzlich, als 1829 der erst 20-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy die Matthäus-Passion zur Wiederaufführung brachte und damit die Bach-Renaissance auslöste: das Interesse an Bachs Musik wuchs ab diesem Zeitpunkt rasant und allmählich festigte sich sein Ruf als einer der größten Komponisten überhaupt.
Transkriptionen von Bachs Werken kamen schon damals in Mode und dieser Trend hat sich bis heute fortgesetzt. Seine Klaviermusik ist inzwischen für die verschiedensten Instrumente und Instrumentengruppen bearbeitet worden – und umgekehrt gibt es zahlreiche Arrangements für Klavier von seiner Orchester-, Streicher-, Chor- und Orgelmusik. Alle Transkriptionen haben folgendes gemeinsam: sie sind aus tiefstem Respekt und großer Liebe entstanden.
Bei unserem heutigen Konzert hören Sie (neben Originalmusik Johann Sebastian Bachs) Klavierbearbeitungen des russischen Komponisten Alexander Siloti sowie des Italieners Ferruccio Busoni.


Alle Noten werden auf eine Leinwand projiziert.

 

Elizabeth Hopkins (Klavier)

So, 31. Januar 2027, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

 

 

QUARTETT

Brahms & Dvořák

 

Aris Alexander Blettenberg

© Andrej Grilc

 

Valentin Lutter, Louis Vandory, Fabian Jüngling (v. li. n. re.)

 

© Jakob Schad

 

Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 2 A-Dur, op. 26

 

Antonín Dvořák
Klavierquartett Es-Dur, op. 87


Weber Trio

Fabian Jüngling (Violine)
Louis Vandory (Viola)
Valentin Lutter (Violoncello)
und

Aris Alexander Blettenberg (Klavier)

Das Weber Trio, bestehend aus Fabian Jüngling, Louis Vandory und Valentin Lutter widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten Aris Alexander Blettenberg als Ensemble zwei eher selten aufgeführten Höhepunkten der romantischen Klavierquartett-Literatur: 
Johannes Brahms’ großes Klavierquartett Nr. 2 in A-Dur und Antonín Dvořáks’ Klavierquartett op. 87 in Es-Dur.

 

Zwei hinreißende Werke, die den Dialog zwischen Klavier und Streichern auf unterschiedliche Weise ausloten und die Vielfalt der Stilistik beider Komponisten und der romantischen Kammermusik eindrucksvoll zeigen.

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