Konzerte

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie unter

Schubertiade

 

 

Samstag, 21. September 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Wolfgang Leibnitz
 

Schubertiade I

Franz Schubert (1797 – 1828)
Moments musicaux D 780
Klaviersonate Nr. 21, B-Dur, D 960

 

Wolfgang Leibnitz (Klavier)

 

Die Moments musicaux sind Schuberts persönlichste Äußerungen, die er dem Klavier anvertraut hat. Diese sechs Stücke begründeten schon bald Schuberts Ruhm als Meister des romantischen Klavierstücks.
Zu den im Konzertsaal am häufigsten gespielten Werken Schuberts, gehört die letzte Sonate in B-Dur. In dieser vertieft der Komponist nicht nur den lyrischen Ausdruck, sondern erreicht den Gipfel seines gesamten Sonatenschaffens.

 

Wolfgang Leibnitz hat seine Meisterschaft in der Schule von Claudio Arrau erworben. Kritiker rühmen seine "pianistische Brillanz und musikalische Reife", seine "große Natürlichkeit, die alle technische Perfektion in den Dienst der Werkgestaltung stellt".

Wolfgang Leibnitz ist ein Pianist, der enorme Expressionsdichte aus strenger Textgenauigkeit gewinnt. Sein Repertoire umfaßt das gesamte Spektrum der Klavierliteratur; als exemplarischer Debussy- und Mozart-Interpret hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie als Gestalter romantischer und zeitgenössischer Werke.

 

Hochmusikalisch und von besonderer Feinfühligkeit, dabei aufgeschlossen, intelligent und vielseitig, ist er ein wirklicher und ernsthafter Künstler

Claudio Arrau

 

 

Sonntag, 22. September 2019, 11.00 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Florian Prey, Wolfgang Leibnitz (v.l.n.r)

 

Schubertiade II
Franz Schubert und seine Freunde

Lieder, Klaviermusik und Texte
von Joseph von Spaun, Franz Schubert senior, Joseph Doppler, Moritz von Schwind, Franz von Schober, Ferdinand Schubert, Eduard von Bauernfeld, u.a.

 

"Liebste, theuerste Freunde! Wie könnte ich euch vergessen, euch die ihr mir alles seyd! Spaun, Schober, Mayerhofer, Schwind wie geht es Euch, lebt ihr wohl? Ich befinde mich recht wohl. Ich lebe und componiere wie ein Gott, als wenn es so seyn müsste."

Franz Schubert (3. Aug. 1818)

 

Wenn man das Empfindungsfenster Franz Schuberts öffnet und man vermeintlich bewussten Einblick in das musikalische und gedankliche Innenleben dieses vom Herz bestimmten Liederpoeten bekommt, so tut sich eine immer geheimnisvollere Welt auf. Immer wieder greift Franz Schubert geistesgegenwärtig nach Dichtern, die ihm wie wesensverwandt eine Fülle von Seelenlieder schreiben, die er wie selbstverständlich in eine allumfassende Tonsprache setzt. Zeugnisse, Briefe, Erzählungen, Erinnerungen seiner Zeitgenossen und Freunde reflektieren sein Leben auf sehr lebendige Art. Auch eigene, wunderbare und liebenswerte Briefe kommen zu Gehör und geben Aufschluss über das kurze, intensive Leben eines der größten Komponisten. So verschmelzen Musik, Wort mit Mensch und Seele.

Florian Prey

 

Florian Prey (Bariton und Lesung),
Wolfgang Leibnitz (Klavier)

 

 

Samstag, 28. September 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Katharina Sellheim

 

David Frühwirth

 

© Hans Engels

Namiko Fuse

 

© Hans Engels

Konstantin Sellheim

 

Graham Waterhouse

 

Zwischen Skylla und Charybdis

J. S. Bach (1685 – 1750) / W. A. Mozart (1756 – 1791)
Adagio and Fugue KV 404a, arr. für Streichtrio

 

Graham Waterhouse (geb. 1962)
Bei Nacht, Klaviertrio (2000)
Trilogy, Klavierquintett (2015)
Skylla und Charybdis, Klavierquartett (2014)
Rhapsodie Macabre, Klavierquintett (2011)
mit einer kurzen Einführung in die Werke
 
So wie Odysseus einen Weg zwischen Skylla und Charybdis, den legendären Seeungeheuern, steuern musste, hat ein Komponist heute zwischen Tradition und Progressivität, Dissonanz und Konsonanz, Virtuosität und Sachlichkeit zu wählen. Die Werke spielen mit verschiedenen Möglichkeiten, die Klänge von Klavier und Streichern zu verbinden.

 

Der Komponist und Cellist Graham Waterhouse stammt aus London und lebt in Wessling; die Pianistin Katharina Sellheim kommt aus Hannover und ist eine versierte und erfahrene Kammermusikerin mit eigenem Klaviertrio; ihr Bruder Konstantin Sellheim und Namiko Fuse sind Mitglieder der Münchner Philharmoniker und David Frühwirth ist ein bekannter Violinvirtuose aus München. Die Musiker spielen seit sieben Jahren in dieser Besetzung in London und München.

 

Katharina Sellheim (Klavier),
David Frühwirth (Violine),
Namiko Fuse (Violine),
Konstantin Sellheim (Viola),
Graham Waterhouse (Violoncello)

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Dean Wilmington

 

Hommage à Chopin
zum 170. Todestag

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Scherzo Nr. 2, b-moll, op. 31
Ballade Nr. 1, g-moll, op. 23
Polonaise Nr. 6, As-Dur, op. 53
Klaviersonate Nr. 2, b-moll, op. 35
Nocturne Nr. 18, E-Dur, op. 62 Nr. 2

 

Dean Wilmington (Klavier)

 

 

Am 17. Oktober 1849 stirbt Frédéric Chopin in Paris. Dieser Klavierabend ist ihm gewidmet.
Chopin hat poetisches Genie mit einer noch nie vorher dagewesenen Klaviertechnik vereint. Seine Kompositionen berühren jede Seele mit einem harmonischen und melodischen Zusammenklang, kombiniert mit einer Klaviertechnik, die an die Grenze der menschlichen Fähigkeiten reicht.

 

Der australische Musiker Dean Wilmington absolvierte den Bachelor of Music (Klavier, Komposition und Korrepetition) mit Honours am Queensland Conservatorium of Music in Brisbane. Danach studierte er zwei weitere Jahre an der Hochschule für Musik und Theater, München.
Dean Wilmington war siebzehn Jahre als Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding tätig und drei Jahre als Fachbereichsleiter Musik an der Joop van den Ende Academy in Hamburg.
Seit September 2018 ist er Dirigent und Spartenleiter für Musiktheater am Theater an der Rott in Niederbayern.
Seit 2006 ist er Musikalischer Leiter des internationalen Sommerkurses; Musiktheater Bavaria für Oper und
Musical Theater.
Dean Wilmington ist auch als Autor, Komponist, und Arrangeur für Musiktheater tätig.

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

 

Freitag, 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

© Sascha Kletzsch

Elizabeth Hopkins

 

© Wilfried Hösl

Andreas Schablas

 

 

© Wilfried Hösl

Allan Bergius

 

 

Connexions:
Musique française

Gabriel Fauré

 

Après un rêve für Violoncello und Klavier

 

César Franck
Sonate A-Dur für Klarinette und Klavier

 

Maurice Ravel
"Pavane pour une infante défunte" für Klavier

           
Gabriel Fauré
Trio, op. 120 in d-moll für Klarinette, Violoncello und Klavier

 

 

Andreas Schablas (Klarinette)
Allan Bergius (Violoncello)

Elizabeth Hopkins (Klavier und Moderation)

 

 

Die neueste Folge der Konzertreihe Connexions mit der Pianistin Elizabeth Hopkins und ihren renommierten Gästen führt nach Frankreich und zur Musik der "Belle Époque". Ende des 19. Jahrhunderts blühte das Musikleben in Frankreich plötzlich auf – denn mit der "Société Nationale de Musique" (1871 gegründet) begann dort eine neue Ära: weg von dem übermäßigen Einfluss deutscher Musik, hin zu einer eigenen, französischen Klangsprache.

 

Alors: Amusez vous bien!

 

Ein Beitrag zur 5. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche

 

 

Sonntag, 20. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

Dmitrij Romanov

 

 

Deutsch-Russischer

Klavierabend

Robert Schumann (1810 – 1856)
Klaviersonate Nr. 1, fis-moll, op. 11

 

Dmitrij Romanov (geb. 1982)
6 Etüden für Klavier

 

Sergei Prokofjew (1891 – 1953)
Aus der Klaviersuite des Balletts Aschenbrödel

 

 

Dmitrij Romanov (Klavier)

 

 

Dmitrij Romanov wurde in Moskau (Russland) geboren. An der Gnessin-Musikschule Moskau erhielt er seine Ausbildung in den Fächern Klavier und Komposition, bevor er 1997 nach München zog, um beide Schwerpunkte weiter auszubauen, zuerst am Richard-Strauß-Konservatorium und dann an der Hochschule für Musik und Theater München.
Nach dem Studium in den Kompositionsklassen von Prof. Dr.h.c. Dieter Acker, Prof. Jan Müller-Wieland und Wilfried Hiller sowie in der Klavierklasse von Vadim Suchanov, Gernot Sieber und Prof. Elisso Wirssaladze machte er beide Meisterklassenabschlüsse. Er nahm an den Meisterkursen von Prof. Rudolf Kehrer, Prof. Menahem Pressler und mehrfach an den Meisterkursen von Prof. Klaus Schilde teil.
Er erhielt in Deutschland 2002 den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt, 2003 den Steinway-Preis zur Förderung junger Talente in München und 2005 den 1. Preis des Reinl-Wettbewerbs für Komposition in Wien.
Als Pianist nahm er beim Brahms-Festival in Holstein, beim Oleg-Kagan-Festival in Kreuth und den Festivals auf den  griechischen Inseln Samos und Rhodos teil. 2004 bis 2011 war er Korrepetitor, Begleiter und Solist beim Isny Opernfestival. Von 2009 bis 2012 spielte er Konzerte in Live Music Now und seit 2010 im Pianistenclub in München. Seit 2014 arbeitet er in der Hochschule für Musik und Theater München als Ballett-Korrepetitor.

 

Samstag, 07. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

© Wolfgang Bergius

Rebekka Hartmann, Caroline Bergius (v.l.n.r)

 

Duo-Abend

Giuseppe Tartini (1692 – 1770)
Sonate g-moll, 'Teufelstriller'

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sonate für Klavier und Violine, A-Dur, KV 526

 

Antonin Dvořák (1841 – 1904)
Romantische Stücke op. 75

 

André Previn (1929 – 2019)
Sonata 'Vineyard'

 

Die in Geisenbrunn lebende Pianistin Caroline Bergius spielt in Rebekka Hartmanns musikalischem Leben eine entscheidende Rolle. Durch ihre 1989 initiierten Kammermusikkurse legte sie bei ihr schon sehr früh den Grundstein für das kammermusikalische Empfinden. Eine tiefe musikalische Beziehung, die bis heute andauert, baute sich auf. Beide Musikerinnen bestreiten seit geraumer Zeit Tourneen durch England in wechselnder Besetzung Violine/Klavier oder Violine/Cembalo.

 

Rebekka Hartmann (Violine),
Caroline Bergius (Klavier)

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