Jugendforum

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Öffentliche Generalprobe am

Sonntag, 30. Januar 2022, 17.00 Uhr

Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching

JUGENDFORUM

Spass mit Musik von Erik Satie

Kinderkonzert mit Heinrich Klug

 

Heinrich Klug (Idee, Leitung und Moderation)

Salome Kammer (Stimme und Regie)
Hannelore Husemann-Sieber (Choreographie und Einstudierung)

Mitglieder der Münchner Philharmoniker
Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert"
Nikolay Georgiew, Julia Smolinski, Ursula Vogler (Probenassistenz Ballett)
Herbert Heim (Musikalisches Arrangeement)
Die Ballettabteilung der Musikschule Gilching e.V.
Florin Gaston (Einstudierung Zauberei)

Erik Satie, (1866 –1925) der geistreiche, skurrile, französische Komponist hat eine Fülle von Werken hinterlassen, die im nächsten Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker wieder zum Leben erweckt werden sollen. Nicht nur seine beliebten Café-Concert-Lieder, auch die Stücke Sports et Divertissements mit den witzigen Kommentaren und das Ballett Parade, das er für Sergej Diaghilew komponierte, kommen zur Aufführung. Die Bühnenausstattung dafür hatte kein geringerer als Pablo Picasso gemacht, das Libretto schrieb Jean Cocteau.
Für die kindgerechte Aufbereitung dieser Stücke hat Heinrich Klug die in allen musikalischen Genres bewährte Sängerin Salome Kammer und das Ballettensemble der Musikschule Gilching gewinnen können. Beide haben 2019 mit dem Karneval der Tiere mit Maus und Monster mit der Choreographie von Hannelore Husemann-Sieber die Herzen der Zuschauer erobert.
Die Besetzung (Violine, Klarinette, Posaune, Schlagzeug und Klavier) im Arrangement von Herbert Heim erweitert die Klavierfassung und reduziert die Orchesterfassung: dadurch gewinnt die Klavierfassung an Farbigkeit und die Orchesterfassung erhält den für den Zirkus charakteristischen Klang, der das deutlichere Heraus-Hören der „Instrumente“ wie Schreibmaschinengeklapper, Nebelhorn, Revolverschüsse, tönende Pfützen, klingende Gläser und vieles andere ermöglicht.
Dieses Instrumentarium führte damals zu einem Theaterskandal, der fast das Ausmaß des Skandals um Strawinskys Sacre de Printemps einige Jahre zuvor erreichte. Die Kritik beschimpfte den „unharmonischen Clown“ Erik Satie und den „Stümper“ Pablo Picasso. Heute wissen wir das Clowneske an der Musik von Satie zu schätzen. Gerade deshalb haben wir Spaß an seiner Musik. Die Freude, die wir bei der Vorbereitung des Programms hatten, hoffen wir an das Publikum weiter geben zu können.

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